Presse

SVZ - Altes Denkmal wird neu gebaut

SVZ- ALTES DENKMAL WIRD NEU GEBAUT

 

Schweriner Volkszeitung  |  09. Oktober 2012

 

 

SVZ - Altes Arbeitsamt neu

SVZ- ALTES ARBEITSAMT NUN KOMPLETT NEU

 

Schweriner Volkszeitung  |  04. Oktober 2012

 

Die Hüllen sind gefallen, im ockerfarbenen Anstrich erstrahlt jetzt der Gebäudekomplex, der hinter den Hausnummern Alexandrinenstraße 19, 20 und 21 von 1990 bis 1997 das Arbeitsamt der Landeshauptstadt beherbergt hatte - damals im Übrigen hinter weißer Fassade. Nach dem Umzug der heutigen Arbeitsagentur auf den Margaretenhof stand das Gebäude jahrelang leer. Unternehmer Michael Weiß, der schon seit 15 Jahren auch in Schwerin investiert, hat die drei Häuser mit der markanten gemeinsamen Front vor fünf Jahren gekauft. In den vergangenen Jahren hat Weiß den Komplex zu einem Ort des Lernens und Wohnens gemacht. In den Hausnummern 19 und 20 haben sich die Evangelische Altenpflegeschule des Diakoniewerkes "Neues Ufer" und die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik der Diakonie etabliert. Im Haus Alexandrinenstraße 21 sind sechs großzügig geschnittene, barrierefreie Wohnungen entstanden. Erste Mieter ziehen gerade ein.

 

Dass aus den eigentlich drei Gebäuden ein Komplex mit einheitlicher Fassade geworden ist, hat das Areal einem Konkurs zu verdanken, berichtet Bauingenieur und Projektentwickler Stefan Hill, der seit 25 Jahren in Schwerin und der Region alte Gebäude zu neuem Leben erweckt und in der Alexandrinenstraße im Auftrag von Bauherr Weiß arbeitet. Nach der Baupleite im 19. Jahrhundert sprang der Großherzog ein. In den Jahren 1843 bis 1845 errichtete Freiherr von Brandenstein in seinem Auftrag die Domänenverwaltung des Großherzoglichen Amtes - inklusive Ministerhotel und Geschäftszimmern am Westufer des Pfaffenteiches. Heute würde man sagen, dass dort das Liegenschaftsamt des Mecklenburger Herrschers untergebracht war. In den nachfolgenden Jahrzehnten war es stets behördliches Domizil. Später Finanzverwaltung, dann Sitz des Wirtschaftsrates. Zu DDR-Zeiten nutzte die SED-Bezirksleitung die Häuser. Mit der Wende kam das Arbeitsamt - und dann der Leerstand.

 

"Ursprünglich wollte ich eine komplette weitere institutionelle Nutzung", berichtet Bauherr Michael Weiß. "Denn im Haus sind zwei wunderschöne Säle, die ich gern öffentlich genutzt sehen wollte." Als dann die Diakonie aus Rampe einziehen wollte, aber nur 2700 Quadratmeter Fläche benötigte, plante der Unternehmer um: In die Alexandrinenstraße 21 sollten Wohnungen.

 

"Es war eine interessante Herausforderung, aus den Büros Wohnungen zu machen", sagt Planer Stefan Hill. Aber es wurde letztlich gar nicht so kompliziert, ergänzt er. "Es gab ja drei Treppenhäuser im Komplex, so dass keine größeren Veränderungen nötig waren." Vier Käufer der sechs geplanten Wohnungen wurden gefunden, dann konnte es im denkmalgeschützten Haus auch im letzten, dem kleinsten Teil losgehen. Letztlich sind sechs barrierefreie, mit einem Fahrstuhl erreichbare Wohnungen entstanden, die alle unterschiedlich geschnitten sind. Nur eines haben sie gemeinsam: einen großzügigen Flur, auf dem einst Beamte Akten hin und her trugen und der heute viel Stellfläche bietet. Zwischen 77 und 152 Quadratmeter sind sie groß und exklusiv ausgestattet. Alle haben eine Einbauküche, Bad mit Wanne, Doppelwaschtischen, Vollglasduschen und WC getrennt, einen besonders wärmeleitfähigen Spezialbelag, der auf den ersten Blick wie Echtholzfußboden anmutet und dank der darunter befindlichen Fußbodenheizung im gesamten Haus Heizkörper überflüssig macht. Kaminanschlüsse sind vorinstalliert, ebenso sämtliche Versorgungsanschlüsse für Telefon, Fernsehen und Internet. Dimmbare Deckenleuchten sind in die mit dezentem Stuck verzierten, hohen Decken bereits integriert.

 

Dabei hat Planer Hill Liebe zum Detail bewiesen: Im Obergeschoss gibt es beispielsweise eine Maisonette-Wohnung, in der die Küche nicht nur eine Zeile, sondern auch eine mittig stehende Kochinsel besitzt. In einer Erdgeschosswohnung hat er einen Pfeiler aus demselben Stahl stehen lassen, aus dem auch der Eiffelturm gebaut wurde. "In die Trägerelemente kann man entweder Kaminholz einsortieren oder auch Bücher", sagt Hill schmunzelnd. Im Dachgeschoss haben die Oberlichter elektrische Rollläden. Der gesamte Hauseingangsbereich ist videoüberwacht. Im Rückbereich des Hauses ließ er eine Vorstellanlage montieren, die Balkone in einer Größe von neun mal zwei Meter erlaubt. Von dort aus hat man auch einen guten Blick nicht nur auf die Paulskirche, sondern auf die am Haus befindlichen eigenen Parkplätze.

 

Investor Michael Weiß betont, dass im Erdgeschoss auch so genanntes stilles Gewerbe möglich sei - eine Arztpraxis oder eine Anwaltskanzlei beispielsweise. Hier sei man flexibel. Die Beletage, das erste Obergeschoss mit den besonders hohen Räumen, ist bereits vermietet, sagt der Schweriner Makler Thomas Franck. Die übrigen vier Wohnungen, die alles inklusive maximal 1500 Euro Monatsmiete kosten werden, seien noch zu haben. Wer sich informieren möchte, kann sich unter Telefon 0172-6210849 an den Schweriner Immobilienexperten wenden.

 

 

 

 

SVZ-Herzogliches Amt

SVZ- HERZOGLICHES AMT WIRD ZUR ALTENPFLEGESCHULE

 

Schweriner Volkszeitung  |  02. Juli 2010

 

PAULSSTADT - Bauarbeiten bestimmen derzeit das Bild des ehemaligen Arbeitsamtes am Pfaffenteich. Nach Jahren des Leerstandes wird das repräsentative Gebäude in der Alexandrinenstraße nun umgebaut, denn es bekommt eine neue Nutzung. Einziehen soll dort im Herbst die Altenpflegeschule des Diakoniewerks "Neues Ufer" Rampe, die derzeit in Räumen am Bleicherufer untergebracht ist.

Das gut 75 Meter lange Gebäude am Westufer des Pfaffenteichs gehört zu den markantesten und geschichtsträchtigsten der Stadt. Es hat schon sehr unterschiedliche Nutzer beherbergt. Erbaut worden ist es im Zuge der Rückverlegung der Residenz von Ludwigslust nach Schwerin im Auftrag von Großherzog Paul Friedrich. Unter der Leitung von Landesbaumeister August Wilhelm Bartning, bekannt auch durch das Bartningsche Palais in der Münzstraße, wurde das Großherzogliches Amt Schwerin in den Jahren 1842 bis 45 errichtet. Es verwaltete die großherzoglichen Immobilien und landwirtschaftlichen Güter, die Seen und Wälder, das Dominalarbeitshaus, die damalige Irrenanstalt und weitere Besitzungen der Fürstenfamilie. Nach dem Zweiten Weltkrieg zog die Landesleitung Mecklenburg der SED ein, später der Wirtschaftsrat des Bezirkes Schwerin. Nach der Wende wurde es Sitz des Arbeitsamtes Schwerin. Nach dessen Umzug zum Margaretenhof stand es einige Jahre leer.

Jetzt gehört das imposante Gebäude Investor Michael Weiß, der es einer neuen Nutzung zuführt und dafür umbauen lässt. Rund 3,5 Millionen Euro investiert der Bauherr. Hauptmieter wird das Diakoniewerk, das für seine neue Altenpflegeschule rund 2500 Quadratmeter Nutzfläche bekommt, der Gebäudeteil Alexandrinenstraße 21 wird Wohnhaus. Dort entstehen auf rund 700 Quadratmetern sechs attraktive Wohnungen.

"Unsere Schule für Altenpfleger und Altenpflegerhelfer wächst und gedeiht, wir haben derzeit bereits mehr als 300 Schüler in der Einrichtung und brauchen größere Räumlichkeiten", erläutert Bernd Budde, Geschäftsführer des Diakoniewerkes "Neues Ufer" Rampe. "Wir planen, mit unserer Bildungseinrichtung im Herbst vom Bleicherufer zum Pfaffenteich umzuziehen", kündigt Budde an.

Bauleiter Stefan Hill ist optimistisch, dass der Termin gehalten wird. "Das Gebäude befindet sich in einem guten baulichen Zustand. Es ist unverkennbar, dass es als großherzoglicher Verwaltungssitz sehr solide errichtet wurde", sagt Hill. Größte Herausforderung sei, den vorgesehenen Umbau zu Schulungsräumen mit den Forderungen des Denkmalschutzes unter einen Hut zu bekommen. So muss beispielsweise der repräsentative Saal mit 75 Quadratmetern Grundfläche und mehr als acht Metern Raumhöhe erhalten bleiben. "Wir stehen in sehr gutem Kontakt zu den Behörden von Stadt und Land, die Landeshauptstadt hilft uns auch bei Problemlösungen", berichtet Hill und stellt der Verwaltung gute Noten aus.

Für die Bauausführung hat Hill nur einheimische Firmen ausgewählt. Das sichere Zuverlässigkeit, Termintreue und Qualität. "Bei so einem riesigen Projekt - wir reden hier über mehr als 3000 Quadratmeter Nutzfläche - muss alles wie am Schnürchen laufen", betont Hill. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnittes - der Berufsschule - noch in diesem Jahr soll auch der zweite - die Wohnungen - zeitnah abgeschlossen werden. Hill rechnet damit, dass im Frühjahr 2011 die Übergabe gefeiert werden kann.

 

 

 

 

Presse-Neubürger

UM NEUBÜRGER WERBEN

 

Schweriner Volkszeitung  |  11. März 2009

 

Während der Bundesgartenschau wird eine Ausstellung um Neubürger für Schwerin werben. In einem leerstehenden Ladenlokal im Stadtzentrum wird vom 15. April an auf die Vorzüge der Landeshauptstadt aufmerksam gemacht. In einem Geschäft in der Puschkinstraße/Ecke Großer Moor werden sich Makler, Immobilienentwickler und Bauträger präsentieren. Daneben wird die Entwicklungsgesellschaft Schwerin (EGS) Teile der Wanderausstellung "Städte in Bewegung" mit Beispielen der Sanierung von Innenstädten zeigen und Modelle hervorragender Bauten aufstellen.

 

Die untere Fassade des schon lange leer stehenden Hauses soll auffallend gestaltet werden, um Gäste auf diese Exposition aufmerksam zu machen. "Wir wollen möglichst vielen Buga-Besuchern die Vorzüge des Wohnens in Schwerin zeigen", sagt Stefan Hill vom Verein Pro Schwerin. "Deshalb haben wir uns auch die Stadtverwaltung und die Entwicklungsgesellschaft sowie den Verein Lokale Agenda 21 als Partner gesucht."

 

Der Laden in der Puschkinstraße wird noch so hergerichtet, dass er einen ansprechenden Eindruck hinterlässt. Außerdem wird Betreuungspersonal ausgebildet, um Gästen Rede und Antwort stehen zu können. "Wir wollen die Chance nutzen, die uns die Buga bietet", sagt Baudezernent Dr. Wolfram Friedersdorff. "Wenn Hunderttausende zusätzliche Gäste in die Stadt kommen, werden wir alles tun, möglichst viele davon zu überzeugen, ihren Wohnsitz nach Schwerin zu verlegen. Wo sonst findet man diese Kombination von Wald und Wasser, von Kultur und Erholung?" Mit der Ausstellung soll allen Immobilienanbietern die Möglichkeit eingeräumt werden, ihre Schweriner Angebote zu offerieren. Interessenten können sich im Baudezernat der Stadtverwaltung melden.

Michael Weiß Immobilien | Voßbarg 26 | 25421 Pinneberg | tel 040 689 128 00 | fax 040 689 128 01